Die Klasse 3a der Aggertalschule Donrath hat sich aufgemacht, ihre Brieffreundinnen und Brieffreunde in Trier zu treffen.
Hier finden Sie den lesenswerten Bericht zu diesem Treffen. Wir bedanken uns bei allen, die dieses Treffen möglich gemacht haben und die Partnerschaft auch bei unseren „Jüngsten“ unterstützen.
Freundschaft kennt keine Grenzen
Briefaustausch der Klasse 3a der Aggertalschule Donrath mit französischer Partnerschule gipfelt in Begegnung in Trier

Was mit ersten handgeschriebenen Briefen begann, entwickelte sich zu einer besonderen deutsch-französischen Freundschaft: Die Klasse 3a der Aggertalschule Donrath stand über mehrere Monate hinweg in regem Briefkontakt mit der Grundschule Gustav Eiffel in Pompey (Frankreich). Die deutschen Schülerinnen und Schüler tauschten sich mit der Klasse CM1 über ihren Schulalltag, ihre Hobbys, ihre Familien und Traditionen aus – stets neugierig auf das Leben jenseits der eigenen Landesgrenzen.
Mit viel Begeisterung schrieben die Kinder Briefe, gestalteten Steckbriefe und schickten kleine Bilder oder Fotos mit. So wurden aus anfänglich fremden Namen nach und nach bekannte Gesichter. Begleitet und initiiert wurde der Austausch von der Klassenlehrerin der 3a, Frau Stegert und der Konrektorin Frau Sillah-Bailly sowie von französischer Seite von der Klassenlehrerin Frau Denninger. Im Mittelpunkt standen dabei nicht nur erste Begegnungen mit der Fremdsprache, sondern vor allem das gegenseitige Kennenlernen und das Erleben europäischer Gemeinschaft bereits im Grundschulalter.
Der Höhepunkt dieses Projekts folgte nun in Trier: Dort trafen sich am 19.06.2026, trotz heißer Temperaturen, die Kinder beider Schulen erstmals persönlich. In Begleitung ihrer Klassenlehrerin Frau Stegert sowie der Konrektorin der Aggertalschule, Frau Sillah‑Bailly, reiste die Klasse 3a in die historische Stadt, die mit ihrer Lage und Geschichte einen idealen Rahmen für das deutsch-französische Treffen bot.
Dass diese Begegnung überhaupt möglich wurde, ist der großzügigen Unterstützung des Vereins PLuS Europa zu verdanken, der die Reise nach Trier finanzierte. Dank dieses Engagements konnten die Kinder ihre Brieffreundinnen und ‑freunde nun persönlich kennenlernen und europäische Verständigung ganz konkret erleben.
Gemeinsame Aktivitäten, Spiele und Gespräche sorgten schnell für eine offene und fröhliche Atmosphäre. Sprachliche Unterschiede traten dabei in den Hintergrund – Lachen, Gesten und gegenseitige Hilfsbereitschaft schufen eine Verbindung, die keine gemeinsamen Worte brauchte. Besonders beeindruckend war für die Kinder die Erfahrung, wie viel sie trotz unterschiedlicher Herkunft verbindet.


Begleitet wurde die Begegnung von den beteiligten Lehrkräften beider Länder, die das Projekt mit großem Engagement vorbereitet hatten. Sie betonten die große Bedeutung solcher Austausche für die Entwicklung von Offenheit, Toleranz und interkultureller Kompetenz.
Am Ende des Treffens waren sich alle einig: Der Briefaustausch und die persönliche Begegnung in Trier sollen keine einmalige Aktion bleiben. Begeistert wurden am Ende Adressen ausgetauscht und sogar schon Treffen in den Ferien geplant. Ein gelungenes Beispiel dafür, wie europäische Freundschaft schon früh gelebt werden kann.
